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04.09.2014 | Suchtprävention

Sucht im Alter

Die Menschen in Brandenburg werden immer älter. War 2008 jeder fünfte Brandenburger im Rentenalter, so wird es im Jahr 2030 bereits jeder Dritte sein - bei steigender Lebenserwartung.

Durch den demografischen Wandel ist mit einem Anstieg der Anzahl suchtmittelkonsumierender alter Menschen zu rechnen.

Aktuelle Zahlen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zeigen, dass Pflegekräfte im Bereich der stationären und ambulanten Altenhilfe immer häufiger mit suchtgefährdeten und –abhängigen Menschen Kontakt haben. Das Personal in den Alten- und Pflegeheimen und auch das Suchthilfesystem ist auf diese Situation wenig vorbereitet.

In der Altersgruppe ab 60 Jahren betreiben 26,9 Prozent der Männer und 7,7 Prozent der Frauen einen riskanten Alkoholkonsum.

Bundesweit rauchen knapp 1,3 Mio. Männer und über 800.000 Frauen im Alter von 60 und mehr Jahren. Das sind ca. 10 Prozent der Altersgruppe.

Zwischen 8 Prozent und 13 Prozent der über 60-Jährigen weisen einen problematischen Gebrauch von psychoaktiven Medikamenten bzw. von Schmerzmitteln auf. Das entspricht einer absoluten Zahl von 1,7 bis 2,8 Mio.

Weiterführende Informationen:

http://www.unabhaengig-im-alter.de/

http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/suchtstoffuebergreifende-themen/alter-und-sucht.html