10.06.2014 | Suchthilfe
Die BLS e.V. feiert 20-jähriges Jubiläum
Die Herausforderungen an die Suchthilfe der Zukunft werden auf einer Fachveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. am 20. Juni im Alten Rathaus in Potsdam in den Mittelpunkt gestellt.
Neben Gesundheitsministerin Anita Tack werden Vertreter aus Verbänden, Politik und Kommunen die Aufgaben der Zukunft zur Sicherung der Versorgung suchtkranker Menschen in Brandenburg diskutieren.
Die Droge Crystal Meth und ihre gesundheitlichen und sozialen Folgen für die Konsumenten sind in letzter Zeit in allen Medien präsent. Die Zunahme von Konsumentenzahlen in den Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen führt dazu, dass sich die Einrichtungen der Suchtprävention und der Suchthilfe mit den Auswirkungen des Konsums dieser gefährlichen Substanz auch in Brandenburg beschäftigen.
Doch laut aktuellen Zahlen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) wird davon ausgegangen, dass 3,5 Prozent der erwachsenen Bevölkerung alkoholabhängig sind. Umgerechnet auf Brandenburg wären das 52 985 Menschen. „Diese Zahlen machen deutlich, dass auch im ländlichen Bereich Angebote zur Prävention und Beratung für betroffene Menschen weiter bestehen müssen“ so Andrea Hardeling, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.
Damit die Angebote im Bereich der Suchtprävention und Suchthilfe zukünftig gesichert werden können, bedarf es auch weiterhin der finanziellen Unterstützung durch das Land und die Kommunen. Darüber hinaus sollte das von der Bundesregierung geplante Präventionsgesetz auch Projekte im Bereich der Suchtprävention finanzieren.
Das Programm zur Veranstaltung steht als Download(430 KB) zur Verfügung.
