Zentralstelle für Glücksspielsucht Brandenburg
Ein Projekt der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (kurz BLS)
Wie bei vielen anderen menschlichen Verhaltensweisen, können sich im Zusammenhang mit dem Glücksspiel auch Formen heraus-bilden, die als problematisch oder gar krankhaft einzustufen sind. Als problematisch können all jene Formen des Glücksspiels be-zeichnet werden, bei denen die Art, in der das Spielen betrieben wird für die Betroffenen und /oder ihr soziales Umfeld negative Konsequenzen nach sich zieht.
Wenn ein Mensch trotz erheblicher persönlicher Nachteile, wie
z.B. größeren finanziellen Verlusten, weiter spielt, dann hat er möglicherweise die Kontrolle und Entscheidungsfreiheit über sein Verhalten verloren.
Das so genannte pathologische Glücksspiel wurde durch seine Aufnahme in die internationalen Klassifikationssysteme DSM-IV und ICD -10 als Krankheit anerkannt und wird den Impuls-kontrollstörungen zugeordnet.
Grundsätzlich lassen sich folgende Formen des problematischen Spielens unterscheiden:
Pathologisches Glücksspiel wird definiert als "Andauerndes und wiederkehrendes fehlangepasstes Spielverhalten, was sich in mindestens fünf der folgenden Merkmale ausdrückt":
Das pathologische Spielen ist abzugrenzen von gewohnheits-mäßigem Spielen und Wetten: Bei schweren Verlusten oder anderen negativen Auswirkungen schränken die Betroffenen
ihre Gewohnheit zumeist ein oder geben sie ganz auf.
