Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen (BLS) e.V.

Behlertstraße 3A, Haus H1
14467 Potsdam

Telefon: 0331 - 581 380-0
Telefax: 0331 - 581 380-25

URI: http://www.blsev.de

 

Glücksspielsuchtprävention für Jugendliche

Neun geschulte Fachkräfte aus Suchthilfe und Suchtprävention im Land Brandenburg bieten ein glücksspielsuchtpräventives Unterrichtsmodul zum Einsatz in Schule (Sekundarstufe II) und Jugendhilfe an. Dieses wurde vom SuchtPräventionsZentrum des LI Hamburg in Kooperation entwickelt.

Das Präventionsmodul ermöglicht es, Jugendliche im Alter ab 16 Jahren zu einem selbstkritischen Umgang mit Glücksspielen zu befähigen, zur Reflexion und ggf. Änderung des eigenen Glücksspielverhaltens anzuregen oder in ihrer Spielabstinenz zu bestärken und erste Glücksspielerfahrungen hinauszuzögern.  

Das Herzstück dieses Programms stellt ein Parcours dar, der aus verschiedenen interaktiven Stationen zum Thema Glücksspiel besteht.
Unter anderem stehen die Themen Gefährdungspotenzial einzelner Glücksspiele, Gewinnwahrscheinlichkeiten und Schutzfaktoren im Vordergrund.  

Das Programm ist z.B. innerhalb eines Projekttages an Schulen, Bildungsunternehmen, Jugendhilfeeinrichtungen o.ä. durchführbar. Die Stationen können je nach Zielgruppe und zur Verfügung stehender Zeit – auch unabhängig voneinander und zielgruppenspezifisch eingesetzt werden.

Eine Übersicht der Einrichtungen, die das Glücksspielsuchtpräventionsmodul anbieten, finden Sie in unserem Informationsblatt (PDF-Dokument, 484 KB).

Ein inhaltlicher Überblick und Evaluationsergebnisse des Präventionsmoduls  stehen in einem PDF-Dokument  (1,5 MB - mit freundlicher Genehmigung des LI Hamburg) zum Download zur Verfügung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch unter (0331) 581 380 23 an die BLS e.V.

Rückblick: Aktionstag Glücksspielsucht 2016

Der bundesweite Aktionstag Glücksspielsucht wurde für das Land Brandenburg in diesem Jahr in der Stadt Brandenburg an der Havel ausgerichtet.

Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums "Alfred Flakowski" nahmen an einem Glücksspielsucht-Präventionsparcours teil und wurden auf diese Weise hinsichtlich der Risiken von Glücksspielen sensibilisiert.

Zeitgleich erhielten zahlreiche Fachkräfte aus Jugendhilfe, Suchthilfe und anderen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern im Rahmen einer Fachveranstaltung im Asklepios Fachklinikum Brandenburg Informationen über das Krankheitsbild Pathologisches Glücksspiel, über Beratungsangebote vor Ort und im Land Brandenburg sowie über die Risiken Neuer Medien.

In der Innenstadt von Brandenburg nutzten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich an verschiedenen Aktionsständen zu informieren.

Die Vorführung des Films Treppe aufwärts wurde ergänzt durch eine lebhafte Diskussion mit der Regisseurin Mia Maariel Meyer.

Wir danken allen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern für die Unterstützung der verschiedenen Aktionen vor Ort.

Die Vorträge zur Fachveranstaltung stehen auf der Internetseite der BLS e.V. zum Download zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zum Aktionstag können Sie auch einer Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie entnehmen.

Finger weg...!

Finger weg!

.... so lautet das Motto, mit dem die Zentralstelle für Glücksspielsucht Jugendliche für die Risiken von Glückspielen sensibilisieren möchte. 

Das Motiv zu unserer Kampagne steht als Postkarte sowie als Bildschirmschoner zum Download zur Verfügung.

Habe ich ein Glücksspielproblem?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet unter https://www.check-dein-spiel.de einen Selbsttest zur Überprüfung des eigenen Glücksspielverhaltens an.

 

Das Netzwerk Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel in Brandenburg

Kompetente Sozialpädagog/-innen, Psycholog/-innen und Suchttherapeut/-innen aus 13 Beratungsstellen im Land Brandenburg bieten betroffenen Menschen und deren Angehörigen Unterstützung bei problematischem und pathologischem Glücksspiel an:

  • unverbindliche Informationsgespräche
  • Beratung und Behandlung von Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten und ihren Angehörigen
  • Einzel-, Paar- und Gruppengespräche
  • Informations- und Präventionsveranstaltungen zum Thema Glücksspielsucht
  • Ambulante Nachsorge
  • Vermittlung nach Bedarf:
    • in ambulante und stationäre therapeutische Angebote
    • in Selbsthilfegruppen
    • in ergänzende Beratungsangebote (z.B. Schuldnerberatung)

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